Cochlea Implantat und Hörgeschädigten Selbsthilfegruppe

Rückschau

Foto: Klaus Büdenbender
Foto: Silvia Grebe

Landtagsabgeordnete Anke Fuchs-Dreisbach zu Besuch bei der SHG

Die Landtagsabgeordnete Anke Fuchs-Dreisbach (CDU) informierte sich am 27.07.2019 über die Aufgaben und das Wirken der CI + Hörgeschädigten-Selbsthilfegruppe Südwestfalen. Im Februar feierte die SHG bereits ihr 10-jähriges Jubiläum und veranstaltet regelmäßig gemeinsame Treffen. 38 Mitglieder der Gruppe nutzten die Gelegenheit der Landtagsabgeordneten von ihren Erfahrungen mit einem Cochlea Implantat (CI) im Allgemeinen, aber auch über ihre Probleme mit Krankenkassen, Krankenhäusern, Ärzten oder Kliniken, zu berichten. Ein Anliegen an Frau Fuchs-Dreisbach war es denn auch politisch darauf hinzuwirken, dass für hörgeschädigte Menschen zukünftig weitere Erleichterungen geschaffen werden und sie sich nicht immer wieder mit den Kostenträgern auseinandersetzen und die Sozialgerichte in Anspruch nehmen müssen. Frau Fuchs-Dreisbach und die Gruppenmitglieder konnten sich im weiteren Verlauf der Veranstaltung über die neuesten Trends der CI-Produkte der Fa. MedEl informieren, die von Arnold Erdsiek vorgestellt wurden.


Vorsorge mal anders betrachtet - Patientenverfügung und andere Vollmachten


Artikel aus CI Impulse der HCIG 

 

Die Broschüre kann man sich unter:

https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/justizministerium/betreuungsrecht-und-vorsorgevollmacht/30

herunterladen oder kostenlos bestellen.




Foto: Norbert Klose

10 Jahre CI-SHG Südwestfalen

„Ganz Ohr… - Mit CI dazu geHören!“ - Unter diesem Motto feierte die CI-SHG Südwestfalen am 2. Februar 2019 ihr 10 jähriges Bestehen mit einem Festakt in der Weißen Villa (Dresslers Park) in Kreuztal, die von Ricarda Wagner, Leiterin der SHG, eröffnet wurde. Durch das weitere Programm führte anschließend Dr. Gerd-Donald Rämsch, Mitglied der CI-SHG Südwestfalen.

Veranstalter war die Klinik für Hals, Nasen- und Ohrenheilkunde der Universitätsklinik Gießen/Marburg. Ca. 120 Besucher waren der Einladung der CI-SHG Südwestfalen gefolgt. Darunter Prof. Dr. Robert Stuck, der Direktor der HNO Klinik des UKGM, die stellv. Landrätin des Kreises Siegen-Wittgenstein, Jutta Capito, Marion Hölterhoff vom Cochlea Implantat Verband NRW e.V. (CIV NRW e.V.)., der Altbürgermeister der Stadt Kreuztal, Rudolf Biermann, sowie Abordnungen von Vereinen, Selbsthilfegruppen und Organisationen der Hörgeschädigten- und Behindertenarbeit. Das medizinische Versorgungszentrum Jung-Stilling war durch Frau Dr. Magdalena Grzonka vertreten. Volkmar Klein, MdB, Anke Fuchs-Dreisbach, MdL NRW, die Selbsthilfekontakt-Stelle des Deutschen Roten Kreuz Olpe, der Arbeitskreis Barrierefrei des Kreises Olpe sowie der DSB-OV Bad Berleburg-Siegen übermittelten schriftliche Glückwünsche.

Jutta Capito überbrachte die Glückwünsche von Landrat Andreas Müller und verwies in ihrem Grußwort auf ein Zitat von Jean Jaurés: „Die größten Menschen sind jene, die anderen Hoffnung geben können!“ Sie führte weiter aus, dass Selbsthilfegruppen eine Ergänzung im Gesundheitswesen sind, dass sie Schicksalsgemeinschaften sind und wichtig sind für Freunde und Familien.

Marion Hölterhoff vom CI-Verband NRW sprach über Barrierefreiheit, die aber in der Regel beim Rollstuhlfahrer enden würde. Aber gerade die Menschen mit einer Hörbehinderung brauchen Hilfe! Hilfe zur barrierefreien Kommunikation! Selbsthilfe ist ein wichtiger Baustein im Leben von Betroffenen. Selbsthilfegruppen sind immer Ansprechpartner für Menschen mit Behinderungen. Durch Selbsthilfegruppen können Lebenswege verbessert werden.

Stina Röcher stellte die Kindergruppe der CI-SHG Südwestfalen vor. Dabei berichtete sie auch von ihren eigenen zwei in Marburg implantierten Kindern und betonte die Wichtigkeit einer CI-Kindergruppe für betroffene Eltern und ihren Kindern.

Dr. med. Reiner Matthias Weiß vom Universitätsklinikum Gießen-Marburg referierte über die Erfolgsgeschichte des Cochlea-Implantats. „Die Entwicklung des CI´s ist ein Meilenstein in der gesamten Entwicklung beim Zugang zur Welt des Hörens. Implantationen werden heute bei Patienten ab 9 Monaten bis über 90 Jahre durchgeführt“, führte unter anderem weiter aus.

Dr. med. Roland Zeh, Chefarzt der Kaiserbergklinik in Bad Nauheim und Präsident der Deutschen Cochlea Implantat Gesellschaft (DCIG), machte klar, welche Bedeutung eine Rehabilitationsmaßnahme bei erwachsenen CI-Trägern hat. Oberstes Ziel sei ein schnelles Sprachverstehen, eine problemlose Teilnahme an der Alltagskommunikation in komplexen Hörsituationen und die Nutzung von verschiedenen Kommunikationsmitteln und Medien (z. B. Telefon, Radio, Fernsehen). Sein Fazit: „Als CI-Träger ist man immer noch Meilenweit weg vom Normalhörenden!“

Frau Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Christiane Hey (UKGM), Abt. Phoniatrie/Pädaudiologie, referierte zum Thema: „Das schwerhörige Kind – vom Neugeborenen-Screening zum Hörsystem“. Das Neugeborenen-Hörscreening wurde zum 01.01.2009 flächendeckend und verpflichtend in Deutschland eingeführt. Es ist eine Kassenleistung. Neugeborene haben einen gesetzlichen Anspruch auf das Neugeborenen-Hörscreening. Eltern müssen schriftlich Einspruch erheben, wenn sie die Durchführung ablehnen. Daraus kann aber ggf. resultieren, dass ihre Kinder sie später verklagen können. „Hören heißt nicht gleichzeitig Verstehen; deshalb ist die Versorgung für zwei Ohren wichtig“, so das Fazit der Ärztin. Für Hörgeschädigte sind Informationen von Betroffenen und Kontakt zu Betroffenen absolut wichtig. Dafür ist eine Selbsthilfegruppe eine hilfreiche Einrichtung.

Im Abschlussreferat hob Oliver Hupka, Vizepräsident der Deutschen Cochlea Implantat Gesellschaft (DCIG) die Bedeutung der Selbsthilfe hervor. „Selbsthilfe ist wie Weihnachten: Es geht nicht darum, was man bekommt, sondern was man selber gibt“. Er sprach weiter über die Aufgaben einer SHG, nach dem Motto,  ich helfe 1. mir selbst, 2. Anderen und 3. anderen, sich selbst zu helfen. „Ich kann nur für mich als CI-Träger selber sprechen nicht aber für Andere. Die CI-Versorgung sei ein Prozess“. In diesem Sinne ermutigte er der CI-SHG Südwestfalen weiter zu machen in der Selbsthilfe. „Weiter machen! Weiter machen! Weiter machen!“, so seine Quintessenz.

Die ausstellenden Firmen Cochlear, Advanced Bionics, Med El, Oticon Medical und Hören & Verstehen Brandes rundeten die Veranstaltung mit ihren Produktpaletten und Beratungen für die interessierten Besucher ab.

Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Ricarda Wagner bei den Referenten und Gästen für die Teilnahme an der Jubiläumsveranstaltung. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Gruppenstunden der CI-SHG Südwestfalen zu besuchen.


2. Besuch bei der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein

Vor dem Hintergrund der wachsenden Kriminalisierung im ländlichen Bereich, galt am 04.06.2016 der zweiten Besuche bei der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein (KPB  SW) dem Einbruchsschutz. Da Herr Bergmann dieses Mal aus terminlichen Gründen verhindert war, wurden wir von Herrn Griesing willkommen heheisen. Er führte uns in einen Besprechungsraum wo wir dann auch noch auf Herrn Seidel trafen, der bei der KPB  SW für den Einbruchsschutz zuständig ist.

Nach einer allgemeinen Erläuterung der Aufgabenbereiche der KPB  SW erklärte uns Herr Seidel theoretisch wie praktisch alles Wissenswerte zum Thema "Einburchschutz" in den eigenen vier Wänden.

Abschließend hatten wir Gelegenheit, uns einmal einen Streifenwagen der Polizei ausführlich anzuschauen. Die nötigen Erklärungen gabe es dazu von Herrn XXXX.

Foto: Klaus Büdenbender

Foto: Klaus Büdenbender

Brandschutzseminar mit der FF Kreuztal

bjö Kreuztal. Die 10-jährige Alena ist überzeugt: Sollte der Rauchmelder, den sie bei der Kreuztaler Feuerwehr gerade ausprobiert hat, einmal unter ihrem Kopfkissen Alarm schlagen, wird sie dies deutlich stärker spüren als ihren Wecker. Doch wach wird Alena dann nicht durch Piepen oder Klingeln, sondern durch ein "unüberfühlbares" Vibrieren. Außerdem sendet der Rauchmelder grelle Lichtblitze in die Umgebung, die in der Dunkelheit ausreichen, um auch sie zu wecken. Alena Becovic trägt zwei Chochlea-Implantate. Ohne sie wäre sie taub - wie viele Mitglieder der Cochlea-Implantat & Hörgeschädigte Selbsthilfegruppe Südwestfalen, die am Samstag im Kreuztaler Feuerwehrgerätehaus an einem Nachmittag Brandschutzaufklärung für Hörgeschädigte teilnahmen - möglicherweise der erste dieser Art in der Region. "Ich wusste am Anfang nicht, wie ich damit umgehen sollte, als mich die Anfrage der Selbsthilfegruppe erreichte", gestand Kreuztals Feuerwehrchef Berthold Braun gestern den knapp 30 Gästen im Schulungsraum. Doch auf sein rühriges Team "Brandschutzerziehung und -aufklärung" konnte er sich auch diesmal verlassen: Kerstin Schreiber, Ingolf Graf und ihre Mitstreiter hauptsächlich aus der Löschgruppe Fellinghausen unterrichteten am Samstag ganz nach den Bedürfnissen von Menschen, die für deutliches Sprechen und Lippenkontakt dankbar sind. Zusätzlich hatten Gäste und Feuerwehr gemeinsam eine induktive Höranlage installiert, die die Verständigung optimierte.

Viele Tipps und Hinweise zum richtigen Umgang mit Brandgefahren machten an diesem Tag in der Leystraße die Runde unter Hörgeschädigten - die meisten betreffen Menschen mit und ohne Hörschädigung gleichermaßen. Doch dann kamen auch die heiklen Themen zur Sprache, zum Beispiel das Entdecken eines Brandes in den eigenen vier Wänden. Für normal Hörende kein Problem, wenn sie mehrere der im Schnitt zehn Euro teuren Standard-Rauchmelder in der Wohnung installiert haben. "Die Rauchmelder arbeiten für uns, wenn unsere Nase schläft", klärte Kerstin Schreiber die Teilnehmer auf. Doch was nützt ein schriller Piepton, wenn Hörgeschädigte nachts keine Hörhilfen tragen? "Der Knackpunkt ist nachts, wenn ich schlafe", das weiß auch schon der Wilnsdorfer Klaus Büdenbender. Er trägt selbst zwei Implantate, die Schallwellen als elektrische Impulse weiterleiten und so annähernd taube Menschen zu Hörenden macht - zumindest dann, wenn die Geräte in Dienst sind. Als Spezialist für das Thema "Hörgeschädigten-Notruf" im Deutschen Schwerhörigenbund habe sich Büdenbender einmal vorrechnen lassen, was eine Kopplung von Rauchmeldern für Hörgeschädigte an seine hauseigene Blinkanlage kosten würde: 3.500 Euro wären dafür fällig. Das Tragische, so der Betroffene: "Die Krankenkasse sieht einen Rauchmelder nicht als Hilfsmittel, sondern als Gebrauchsgegenstand des täglichen Lebens", eine finanzielle Förderung sei damit so gut wie ausgeschlossen. Da horchten die Frauen und Männer der Selbsthilfegruppe am Samstag auf, als die Kreuztaler Feuerwehr ihnen mit dem noch 85 Euro teuren, aber vergleichsweise günstigen Rauchmelder mit Blitz- und Vibrationsalarm eine zumindest bezahlbare Alternative demonstrierte.

Doch wie setzt ein Schwerhöriger einen Notruf ab? Das Notruf-Fax, das die Kreuztaler Feuerwehr auf ihrer Homepage als Vorlage bereithält, ist eine Alternative, die allerdings nicht jeder der anwesenden Schwerhörigen nutzt - schlicht mangels Faxgerät. Die zehnjährige Alena griff in die Diskussion ein und berichtete von ihrem Handy mit "T-Spule", die sich mit ihrer Hörhilfe verbindet und damit eine beidseitige Verständigung möglich mache. Zusätzlich verriet Klaus Büdenbender, dass im kommenden Jahr bundesweit eine kostenfreie Notruf-App verfügbar sein soll, die auch Hörgeschädigten das gezielte Absetzen eines Notrufs ermöglichen wird - noch besser als die bisher kostenpflichtigen Varianten kommerzieller Anbieter.

Im praktischen Teil des Unterrichtsnachmittags demonstrierte die Feuerwehr ihren Gästen die Gefährlichkeit einer Fettexplosion durch Löschen eines Fettbrandes mit Wasser und wies sie im Umgang mit Feuerlöschern ein - jeder Teilnehmer durfte sein echtes Feuer löschen.

Im Resümee dieser "sonder"-pädagogischen Premiere für die Kreuztaler Brandschutzerzieher - allesamt aktive Mitglieder der Einsatzabteilung - bleibt die Frage, wer von wem mehr gelernt hat: Das, was die Brandschützer im persönlichen Gespräch über das Leben mit Hörschädigung und Hörhilfen erfuhren, war mindestens genauso aufschlussreich wie ihr Detailwissen über Brandgefahren. Mindestens zwei Sätze bleiben haften: "Wir kommen und holen Sie da raus", versicherte Kerstin Schreiber als Feuerwehrfrau den Bürgern. Und die dank technischer Hilfe nicht mehr taube Alena Becovic ergänzte die Empfehlung "bei Feuer Ruhe bewahren" mit einem Tipp, den auch mancher Feuerwehrmann dann und wann beherzigen könnte: "Dann sollte man erst dreimal ruhig einatmen. Das beruhigt das Herz."   


1. Besuch bei der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein

Unsere CI-SHG war am 25.08.2012 vom Polizei Direktor Wilfried Bergmann zur Besichtigung der Polizei Kreisbehörde Siegen/Wittgenstein eingeladen. 35 Mitglieder unserer Gruppe sowie Interessierte der Tinnitus- SHG Siegen wurden von Herrn Bergmann und Polizei Hauptkommisar Uwe Weinhold herzlich begrüßt und durch das Gebäude der Behörde geführt. Im Konferenzraum wurden uns die einzelnen Resorts der Polizei-Abteilungen vorgestellt.Die von uns gestellten Fragen in Bezug der Polizeiarbeit beantwortete Herr Bergmann gerne und ausführlich. Danach führten Herr Bergmann und Herr Weinhold uns in das Herzstück der Polizeidirektion.

In der Leitstelle werden alle Einsätze und Notrufe koordiniert.Eingehende Anrufe und Gespräche werden aufgezeichnet und über einen gewissen Zeitraum gespeichert. Polizei Hauptkommisar Uwe Weinhold führte uns zu den Gewahrsams Räumen und zur Schießanlage. In der Schießanlage wurden die verschiedenen Polizei Einsätze realistisch dargestellt.Herr Weinhold bildet Polizeibeamte und Beamtinen für ihre Einsätze aus. Damit Juristen Staatsanwälte und Richter sich ein Bild von Straftaten machen können,werden die Taten realistisch nachgestellt. Ein Mitglied unserer Gruppe durfte dann mit einer Übungspistole einen Polizei Einsatz nachstellen. Hierbei haben wir gesehen wie gefährlich manche Einsätze der Polizei sein können. Selbst bei einem Schusswaffen-Gebrauch bewegen sich die Polizeibeamten auf einem sehr schmalen Grad-schießen oder nicht schießen und evtl. einen Menschen töten. Bei den Gesprächen wurden wir uns bewusst, welchen psychischen und körperlichen Belastungen Polizeibeamte ausgesetzt sind. Für uns alle war die Besichtigung der Polizei Kreisbehörde Siegen/Wittgenstein ein tolles Erlebnis.

Im Namen unserer CI-SHG möchte ich Herrn Bergmann und Herrn Weinhold für diesen schönen und informativen Nachmittag meinen herzlichen Dank aussprechen.

W.E. Wagner

Foto: Eckhard Wagner

Foto:Eckhard Wagner

Besuch bei der neuen Kreisleitstelle Siegen

Die CI-SHG-Südwestfalen war am 27.August 2011 zu Gast in der neuen Feuerwehr-Leitstelle des Kreises Siegen / Wittgenstein. Auf Einladung von Oberbrandmeister Thomas Jung, durfte unsere Gruppe die neue Feuerwache Siegen und die Leistelle des Kreises Siegen/Wittgenstein besichtigen. Herr Jung führte uns zuerst in das Herzstück der Leitstelle. Im Konferenzraum erklärte er uns, wie die Koordination zwischen Leistelle ,Feuerwehr, Rettungsdienste, Krankenhäusern und Polizei funktioniert. Es war sehr interessant, nach welchen Kriterien zum Beispiel Kranke oder Verletzte in Krankenhäuser mit speziellen Abteilungen eingeliefert werden. Der Kreis Siegen / Wittgenstein ist flächendeckend der bestversorgte Bereich in Südwestfalen. Hierzu trägt auch die Stationierung von dem ADAC-Rettungshubschrauber CHRISTOPH 25 in Siegen bei. Herr Jung erklärte uns, was bei einem abgesetzten Notruf wichtig ist. Um einen schnellen Einsatz der Rettungskräfte zu ermöglichen sollte man den Namen, dengenauen Ort, sowie das Geschehen oder die Erkrankung angeben.Nach diesen guten Informationen wurden wir durch die verschiedenen Schulungsräume und den Fuhrpark der der Feuerwache geführt.Hautnah konnten wir enen schnellen Einsatz der Rettungskräfte mit erleben. Mit vielen sehr guten Informationen über das Rettungswesen im Kreis Siegen/Wittgenstein traten wir unsere Heimreise an. Ein großes Dankeschön möchte ich Thomas Jung aussprechen, für seine guten und fachlichen Informationen über die neue Feuerwache und Leitstelle des Kreises Siegen/Wittgenstein 


W.-Eckhard Wagner


Besuch in der Baumrain-Klinik Bad Berleburg

Die CI-SHG Südwestfalen war am 28. August 2010 zu einer Besichtigung der Baumrain-Klinik nach Bad Berleburg eingeladen worden, was wir sehr gerne angenommen haben. Am Eingang der Fachklinik für Orthopä­die, Trau­ma­tologie, Hör­störung, Tinnitus, Schwin­del und Innere Medizin wurden wir von Chefarzt Dr. Wolfgang Pollinger und Audiotherapeut Peter Dieler ganz herzlich begrüßt und willkommen geheißen. Dr. Pollinger erklärte uns die einzelnen Behandlungsräume und stellte das Therapiekonzept für die verschiedenen Hörschädigungen vor.  


Die Besichtigung begann mit den neuen Behandlungsräumen von HNO-Arzt Dr. Behrooz Eghlimi, der in der Baumrain-Klinik seine neue Praxis eröffnet. Dann ging es weiter zu den orthopädischen Therapieräumen. Auch in der Klinikküche und den Speisesälen durften wir uns umschauen.  Zur Kaffeezeit wurden wir in einem der vielen Gruppenräume mit Kaffee und Kuchen bewirtet. In der folgenden Diskussionsrunde stellten sich Dr. Wolfgang Pollinger und Peter Dieler gerne unseren vielen Fragen. Sie sprachen auch davon, dass in der Baumrain-Klinik wieder eine CI-Reha-Abteilung in Erwägung gezogen wird. Nach der Informationsrunde (gut zwei Stunden) setzten wir die Besichtigung fort. Auch die Behandlungszimmer der Audiologie, die Hörakustikräume für die Gruppentherapie und Vortragsräume der Klinik wurden uns vorgestellt. Zum Abschied durften wir von der Dachterrasse bei sonnigem Wetter unsere Blicke über das schöne Wittgensteiner Land schweifen lassen.  Für die informativen Gespräche und die gute Führung bedanken wir uns recht herzlich bei Dr. W. Pollinger und Peter Dieler. Es war für unsere Gruppe ein sehr schöner und informativer Samstagnachmittag.

W. Eckhard Wagner

Foto: Eckhard Wagner