Datenschutzerklärung

Datenschutzerklärung

 

Diese Datenschutzerklärung klärt Sie über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (nachfolgend kurz „Daten“) innerhalb unseres Onlineangebotes und der mit ihm verbundenen Webseiten, Funktionen und Inhalte sowie externen Onlinepräsenzen, wie z.B. unser Social Media Profile auf (nachfolgend gemeinsam bezeichnet als „Onlineangebot“). Im Hinblick auf die verwendeten Begrifflichkeiten, wie z.B. „Verarbeitung“ oder „Verantwortlicher“ verweisen wir auf die Definitionen im Art. 4 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Verantwortlicher

CI Selbsthilfegruppe Südwestfalen
Ricarda Wagner
Kärntnerstr.31
57223 Kreuztal
Telefon*: +49 2732 / 6147
Telefax*: +49 2732 / 6222
E-Mail*: info (at) ci-shg-suedwestfalen (dot) de
Internet*: www.ci-shg-suedwestfalen.de

 

Arten der verarbeiteten Daten:

- Bestandsdaten (z.B., Namen, Adressen).
- Kontaktdaten (z.B., E-Mail, Telefonnummern).
- Inhaltsdaten (z.B., Texteingaben, Fotografien, Videos).
- Nutzungsdaten (z.B., besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten).
- Meta-/Kommunikationsdaten (z.B., Geräte-Informationen, IP-Adressen).

Kategorien betroffener Personen

Besucher und Nutzer des Onlineangebotes (Nachfolgend bezeichnen wir die betroffenen Personen zusammenfassend auch als „Nutzer“).

Zweck der Verarbeitung

- Zurverfügungstellung des Onlineangebotes, seiner Funktionen und Inhalte.
- Beantwortung von Kontaktanfragen und Kommunikation mit Nutzern.
- Sicherheitsmaßnahmen.
- Reichweitenmessung/Marketing

Verwendete Begrifflichkeiten

„Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.

„Verarbeitung“ ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten.

„Pseudonymisierung“ die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, dass die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.

„Profiling“ jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftliche Lage, Gesundheit, persönliche Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.

Als „Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.

„Auftragsverarbeiter“ eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.

Maßgebliche Rechtsgrundlagen

Nach Maßgabe des Art. 13 DSGVO teilen wir Ihnen die Rechtsgrundlagen unserer Datenverarbeitungen mit. Sofern die Rechtsgrundlage in der Datenschutzerklärung nicht genannt wird, gilt Folgendes: Die Rechtsgrundlage für die Einholung von Einwilligungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 7 DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer Leistungen und Durchführung vertraglicher Maßnahmen sowie Beantwortung von Anfragen ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer rechtlichen Verpflichtungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, und die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Wahrung unserer berechtigten Interessen ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage.

Sicherheitsmaßnahmen

Wir treffen nach Maßgabe des Art. 32 DSGVO unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten.

Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen Zugangs zu den Daten, als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, Löschung von Daten und Reaktion auf Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung, bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren, entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen (Art. 25 DSGVO).

Zusammenarbeit mit Auftragsverarbeitern und Dritten

Sofern wir im Rahmen unserer Verarbeitung Daten gegenüber anderen Personen und Unternehmen (Auftragsverarbeitern oder Dritten) offenbaren, sie an diese übermitteln oder ihnen sonst Zugriff auf die Daten gewähren, erfolgt dies nur auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis (z.B. wenn eine Übermittlung der Daten an Dritte, wie an Zahlungsdienstleister, gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Vertragserfüllung erforderlich ist), Sie eingewilligt haben, eine rechtliche Verpflichtung dies vorsieht oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. beim Einsatz von Beauftragten, Webhostern, etc.).

Sofern wir Dritte mit der Verarbeitung von Daten auf Grundlage eines sog. „Auftragsverarbeitungsvertrages“ beauftragen, geschieht dies auf Grundlage des Art. 28 DSGVO.

Übermittlungen in Drittländer

Sofern wir Daten in einem Drittland (d.h. außerhalb der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)) verarbeiten oder dies im Rahmen der Inanspruchnahme von Diensten Dritter oder Offenlegung, bzw. Übermittlung von Daten an Dritte geschieht, erfolgt dies nur, wenn es zur Erfüllung unserer (vor)vertraglichen Pflichten, auf Grundlage Ihrer Einwilligung, aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen geschieht. Vorbehaltlich gesetzlicher oder vertraglicher Erlaubnisse, verarbeiten oder lassen wir die Daten in einem Drittland nur beim Vorliegen der besonderen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO verarbeiten. D.h. die Verarbeitung erfolgt z.B. auf Grundlage besonderer Garantien, wie der offiziell anerkannten Feststellung eines der EU entsprechenden Datenschutzniveaus (z.B. für die USA durch das „Privacy Shield“) oder Beachtung offiziell anerkannter spezieller vertraglicher Verpflichtungen (so genannte „Standardvertragsklauseln“).

Rechte der betroffenen Personen

Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend Art. 15 DSGVO.

Sie haben entsprechend. Art. 16 DSGVO das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen.

Sie haben nach Maßgabe des Art. 17 DSGVO das Recht zu verlangen, dass betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe des Art. 18 DSGVO eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen.

Sie haben das Recht zu verlangen, dass die Sie betreffenden Daten, die Sie uns bereitgestellt haben nach Maßgabe des Art. 20 DSGVO zu erhalten und deren Übermittlung an andere Verantwortliche zu fordern.

Sie haben ferner gem. Art. 77 DSGVO das Recht, eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen gem. Art. 7 Abs. 3 DSGVO mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen

Widerspruchsrecht

Sie können der künftigen Verarbeitung der Sie betreffenden Daten nach Maßgabe des Art. 21 DSGVO jederzeit widersprechen. Der Widerspruch kann insbesondere gegen die Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung erfolgen.

Cookies und Widerspruchsrecht bei Direktwerbung

Als „Cookies“ werden kleine Dateien bezeichnet, die auf Rechnern der Nutzer gespeichert werden. Innerhalb der Cookies können unterschiedliche Angaben gespeichert werden. Ein Cookie dient primär dazu, die Angaben zu einem Nutzer (bzw. dem Gerät auf dem das Cookie gespeichert ist) während oder auch nach seinem Besuch innerhalb eines Onlineangebotes zu speichern. Als temporäre Cookies, bzw. „Session-Cookies“ oder „transiente Cookies“, werden Cookies bezeichnet, die gelöscht werden, nachdem ein Nutzer ein Onlineangebot verlässt und seinen Browser schließt. In einem solchen Cookie kann z.B. der Inhalt eines Warenkorbs in einem Onlineshop oder ein Login-Status gespeichert werden. Als „permanent“ oder „persistent“ werden Cookies bezeichnet, die auch nach dem Schließen des Browsers gespeichert bleiben. So kann z.B. der Login-Status gespeichert werden, wenn die Nutzer diese nach mehreren Tagen aufsuchen. Ebenso können in einem solchen Cookie die Interessen der Nutzer gespeichert werden, die für Reichweitenmessung oder Marketingzwecke verwendet werden. Als „Third-Party-Cookie“ werden Cookies bezeichnet, die von anderen Anbietern als dem Verantwortlichen, der das Onlineangebot betreibt, angeboten werden (andernfalls, wenn es nur dessen Cookies sind spricht man von „First-Party Cookies“).

Wir können temporäre und permanente Cookies einsetzen und klären hierüber im Rahmen unserer Datenschutzerklärung auf.

Falls die Nutzer nicht möchten, dass Cookies auf ihrem Rechner gespeichert werden, werden sie gebeten die entsprechende Option in den Systemeinstellungen ihres Browsers zu deaktivieren. Gespeicherte Cookies können in den Systemeinstellungen des Browsers gelöscht werden. Der Ausschluss von Cookies kann zu Funktionseinschränkungen dieses Onlineangebotes führen.

Ein genereller Widerspruch gegen den Einsatz der zu Zwecken des Onlinemarketing eingesetzten Cookies kann bei einer Vielzahl der Dienste, vor allem im Fall des Trackings, über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/ oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/ erklärt werden. Des Weiteren kann die Speicherung von Cookies mittels deren Abschaltung in den Einstellungen des Browsers erreicht werden. Bitte beachten Sie, dass dann gegebenenfalls nicht alle Funktionen dieses Onlineangebotes genutzt werden können.

Löschung von Daten

Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der Art. 17 und 18 DSGVO gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt. Sofern nicht im Rahmen dieser Datenschutzerklärung ausdrücklich angegeben, werden die bei uns gespeicherten Daten gelöscht, sobald sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr erforderlich sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung eingeschränkt. D.h. die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen.

Nach gesetzlichen Vorgaben in Deutschland, erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 10 Jahre gemäß §§ 147 Abs. 1 AO, 257 Abs. 1 Nr. 1 und 4, Abs. 4 HGB (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handelsbücher, für Besteuerung relevanter Unterlagen, etc.) und 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 Nr. 2 und 3, Abs. 4 HGB (Handelsbriefe).

Nach gesetzlichen Vorgaben in Österreich erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 7 J gemäß § 132 Abs. 1 BAO (Buchhaltungsunterlagen, Belege/Rechnungen, Konten, Belege, Geschäftspapiere, Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, etc.), für 22 Jahre im Zusammenhang mit Grundstücken und für 10 Jahre bei Unterlagen im Zusammenhang mit elektronisch erbrachten Leistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehleistungen, die an Nichtunternehmer in EU-Mitgliedstaaten erbracht werden und für die der Mini-One-Stop-Shop (MOSS) in Anspruch genommen wird.

Erbringung unserer satzungs- und geschäftsgemäßen Leistungen

Wir verarbeiten die Daten unserer Mitglieder, Unterstützer, Interessenten, Kunden oder sonstiger Personen entsprechend Art. 6 Abs. 1 lit. b. DSGVO, sofern wir ihnen gegenüber vertragliche Leistungen anbieten oder im Rahmen bestehender geschäftlicher Beziehung, z.B. gegenüber Mitgliedern, tätig werden oder selbst Empfänger von Leistungen und Zuwendungen sind. Im Übrigen verarbeiten wir die Daten betroffener Personen gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO auf Grundlage unserer berechtigten Interessen, z.B. wenn es sich um administrative Aufgaben oder Öffentlichkeitsarbeit handelt.

Die hierbei verarbeiteten Daten, die Art, der Umfang und der Zweck und die Erforderlichkeit ihrer Verarbeitung bestimmen sich nach dem zugrundeliegenden Vertragsverhältnis. Dazu gehören grundsätzlich Bestands- und Stammdaten der Personen (z.B., Name, Adresse, etc.), als auch die Kontaktdaten (z.B., E-Mailadresse, Telefon, etc.), die Vertragsdaten (z.B., in Anspruch genommene Leistungen, mitgeteilte Inhalte und Informationen, Namen von Kontaktpersonen) und sofern wir zahlungspflichtige Leistungen oder Produkte anbieten, Zahlungsdaten (z.B., Bankverbindung, Zahlungshistorie, etc.).

Wir löschen Daten, die zur Erbringung unserer satzungs- und geschäftsmäßigen Zwecke nicht mehr erforderlich sind. Dies bestimmt sich entsprechend der jeweiligen Aufgaben und vertraglichen Beziehungen. Im Fall geschäftlicher Verarbeitung bewahren wir die Daten so lange auf, wie sie zur Geschäftsabwicklung, als auch im Hinblick auf etwaige Gewährleistungs- oder Haftungspflichten relevant sein können. Die Erforderlichkeit der Aufbewahrung der Daten wird alle drei Jahre überprüft; im Übrigen gelten die gesetzlichen Aufbewahrungspflichten.

Registrierfunktion

Nutzer können ein Nutzerkonto anlegen. Im Rahmen der Registrierung werden die erforderlichen Pflichtangaben den Nutzern mitgeteilt und auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zu Zwecken der Bereitstellung des Nutzerkontos verarbeitet. Zu den verarbeiteten Daten gehören insbesondere die Login-Informationen (Name, Passwort sowie eine E-Mailadresse). Die im Rahmen der Registrierung eingegebenen Daten werden für die Zwecke der Nutzung des Nutzerkontos und dessen Zwecks verwendet.

Die Nutzer können über Informationen, die für deren Nutzerkonto relevant sind, wie z.B. technische Änderungen, per E-Mail informiert werden. Wenn Nutzer ihr Nutzerkonto gekündigt haben, werden deren Daten im Hinblick auf das Nutzerkonto, vorbehaltlich einer gesetzlichen Aufbewahrungspflicht, gelöscht. Es obliegt den Nutzern, ihre Daten bei erfolgter Kündigung vor dem Vertragsende zu sichern. Wir sind berechtigt, sämtliche während der Vertragsdauer gespeicherten Daten des Nutzers unwiederbringlich zu löschen.

Im Rahmen der Inanspruchnahme unserer Registrierungs- und Anmeldefunktionen sowie der Nutzung des Nutzerkontos, speichern wird die IP-Adresse und den Zeitpunkt der jeweiligen Nutzerhandlung. Die Speicherung erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen, als auch der Nutzer an Schutz vor Missbrauch und sonstiger unbefugter Nutzung. Eine Weitergabe dieser Daten an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht, außer sie ist zur Verfolgung unserer Ansprüche erforderlich oder es besteht hierzu besteht eine gesetzliche Verpflichtung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Die IP-Adressen werden spätestens nach 7 Tagen anonymisiert oder gelöscht.

Kommentare und Beiträge

Wenn Nutzer Kommentare oder sonstige Beiträge hinterlassen, können ihre IP-Adressen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO für 7 Tage gespeichert werden. Das erfolgt zu unserer Sicherheit, falls jemand in Kommentaren und Beiträgen widerrechtliche Inhalte hinterlässt (Beleidigungen, verbotene politische Propaganda, etc.). In diesem Fall können wir selbst für den Kommentar oder Beitrag belangt werden und sind daher an der Identität des Verfassers interessiert.

Des Weiteren behalten wir uns vor, auf Grundlage unserer berechtigten Interessen gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO, die Angaben der Nutzer zwecks Spamerkennung zu verarbeiten.

Die im Rahmen der Kommentare und Beiträge angegebenen Daten, werden von uns bis zum Widerspruch der Nutzer dauerhaft gespeichert.

Kommentarabonnements

Die Nachfolgekommentare können durch Nutzer mit deren Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO abonniert werden. Die Nutzer erhalten eine Bestätigungsemail, um zu überprüfen, ob sie der Inhaber der eingegebenen Emailadresse sind. Nutzer können laufende Kommentarabonnements jederzeit abbestellen. Die Bestätigungsemail wird Hinweise zu den Widerrufsmöglichkeiten enthalten. Für die Zwecke des Nachweises der Einwilligung der Nutzer, speichern wir den Anmeldezeitpunkt nebst der IP-Adresse der Nutzer und löschen diese Informationen, wenn Nutzer sich von dem Abonnement abmelden.

Sie können den Empfang unseres Abonnemenets jederzeit kündigen, d.h. Ihre Einwilligungen widerrufen. Wir können die ausgetragenen E-Mailadressen bis zu drei Jahren auf Grundlage unserer berechtigten Interessen speichern bevor wir sie löschen, um eine ehemals gegebene Einwilligung nachweisen zu können. Die Verarbeitung dieser Daten wird auf den Zweck einer möglichen Abwehr von Ansprüchen beschränkt. Ein individueller Löschungsantrag ist jederzeit möglich, sofern zugleich das ehemalige Bestehen einer Einwilligung bestätigt wird.

Akismet Anti-Spam-Prüfung

Unser Onlineangebot nutzt den Dienst „Akismet“, der von der Automattic Inc., 60 29th Street #343, San Francisco, CA 94110, USA, angeboten wird. Die Nutzung erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO. Mit Hilfe dieses Dienstes werden Kommentare echter Menschen von Spam-Kommentaren unterschieden. Dazu werden alle Kommentarangaben an einen Server in den USA verschickt, wo sie analysiert und für Vergleichszwecke vier Tage lang gespeichert werden. Ist ein Kommentar als Spam eingestuft worden, werden die Daten über diese Zeit hinaus gespeichert. Zu diesen Angaben gehören der eingegebene Name, die Emailadresse, die IP-Adresse, der Kommentarinhalt, der Referrer, Angaben zum verwendeten Browser sowie dem Computersystem und die Zeit des Eintrags.

Nähere Informationen zur Erhebung und Nutzung der Daten durch Akismet finden sich in den Datenschutzhinweisen von Automattic: https://automattic.com/privacy/.

Nutzer können gerne Pseudonyme nutzen, oder auf die Eingabe des Namens oder der Emailadresse verzichten. Sie können die Übertragung der Daten komplett verhindern, indem Sie unser Kommentarsystem nicht nutzen. Das wäre schade, aber leider sehen wir sonst keine Alternativen, die ebenso effektiv arbeiten.

Abruf von Emojis und Smilies

Innerhalb unseres WordPress-Blogs werden grafische Emojis (bzw. Smilies), d.h. kleine grafische Dateien, die Gefühle ausdrücken, eingesetzt, die von externen Servern bezogen werden. Hierbei erheben die Anbieter der Server, die IP-Adressen der Nutzer. Dies ist notwendig, damit die Emojie-Dateien an die Browser der Nutzer übermittelt werden können. Der Emojie-Service wird von der Automattic Inc., 60 29th Street #343, San Francisco, CA 94110, USA, angeboten. Datenschutzhinweise von Automattic: https://automattic.com/privacy/. Die verwendeten Server-Domains sind s.w.org und twemoji.maxcdn.com, wobei es sich unseres Wissens nach um sog. Content-Delivery-Networks handelt, also Server, die lediglich einer schnellen und sicheren Übermittlung der Dateien dienen und die personenbezogenen Daten der Nutzer nach der Übermittlung gelöscht werden.

Die Nutzung der Emojis erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen, d.h. Interesse an einer attraktiven Gestaltung unseres Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO.

Kontaktaufnahme

Bei der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular, E-Mail, Telefon oder via sozialer Medien) werden die Angaben des Nutzers zur Bearbeitung der Kontaktanfrage und deren Abwicklung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO verarbeitet. Die Angaben der Nutzer können in einem Customer-Relationship-Management System ("CRM System") oder vergleichbarer Anfragenorganisation gespeichert werden.

Wir löschen die Anfragen, sofern diese nicht mehr erforderlich sind. Wir überprüfen die Erforderlichkeit alle zwei Jahre; Ferner gelten die gesetzlichen Archivierungspflichten.

Hosting und E-Mail-Versand

Die von uns in Anspruch genommenen Hosting-Leistungen dienen der Zurverfügungstellung der folgenden Leistungen: Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste, E-Mail-Versand, Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen, die wir zum Zwecke des Betriebs dieses Onlineangebotes einsetzen.

Hierbei verarbeiten wir, bzw. unser Hostinganbieter Bestandsdaten, Kontaktdaten, Inhaltsdaten, Vertragsdaten, Nutzungsdaten, Meta- und Kommunikationsdaten von Kunden, Interessenten und Besuchern dieses Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effizienten und sicheren Zurverfügungstellung dieses Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO i.V.m. Art. 28 DSGVO (Abschluss Auftragsverarbeitungsvertrag).

Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles

Wir, bzw. unser Hostinganbieter, erhebt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO Daten über jeden Zugriff auf den Server, auf dem sich dieser Dienst befindet (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Zugriffsdaten gehören Name der abgerufenen Webseite, Datei, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmenge, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite), IP-Adresse und der anfragende Provider.

Logfile-Informationen werden aus Sicherheitsgründen (z.B. zur Aufklärung von Missbrauchs- oder Betrugshandlungen) für die Dauer von maximal 7 Tagen gespeichert und danach gelöscht. Daten, deren weitere Aufbewahrung zu Beweiszwecken erforderlich ist, sind bis zur endgültigen Klärung des jeweiligen Vorfalls von der Löschung ausgenommen.

Erstellt mit Datenschutz-Generator.de von RA Dr. Thomas Schwenke

Besuch bei der Kreispolizeibehörde

Die CI-SHG zu Besuch bei der Polizei Kreisbehörde Siegen/Wittgenstein.



Unsere CI-SHG war am 25.08.12 vom Polizei Direktor Wilfried Bergmann zur Besichtigung der Polizei Kreisbehörde Siegen/Wittgenstein eingeladen.

35 Mitglieder unserer Gruppe sowie Interessierte der Tinnitus- SHG Siegen wurden von Herrn Bergmann und Polizei Hauptkommisar Uwe Weinhold herzlich begrüßt und durch das Gebäude der Behörde geführt.
Im Konferenzraum wurden uns die einzelnen Resorts der Polizei-Abteilungen vorgestellt.Die von uns gestellten Fragen in Bezug der Polizeiarbeit beantwortete Herr Bergmann gerne und ausführlich.
Danach führten Herr Bergmann und Herr Weinhold uns in das Herzstück der Polizei Direktion.
In der Leitstelle werden alle Einsätze und Notrufe koordiniert.Eingehende Anrufe und Gespräche werden aufgezeichnet und über einen gewissen Zeitraum gespeichert.
Polizei Hauptkommisar Uwe Weinhold führte uns zu den Gewahrsams Räumen und zur Schießanlage.
In der Schießanlage wurden die verschiedenen Polizei Einsätze realistisch dargestellt.Herr Weinhold bildet Polizeibeamte und Beamtinen für ihre Einsätze aus. Damit Juristen Staatsanwälte und Richter sich ein Bild von Straftaten machen können,werden die Taten realistisch nachgestellt.
Ein Mitglied unserer Gruppe durfte dann mit einer Übungspistole einen Polizei Einsatz nachstellen. Hierbei haben wir gesehen wie gefährlich manche Einsätze der Polizei sein können. Selbst bei einem Schusswaffen-Gebrauch bewegen sich die Polizeibeamten auf einem sehr schmalen Grad-schießen oder nicht schießen und evtl. einen Menschen töten.
Bei den Gesprächen wurden wir uns bewusst, welchen psychischen und körperlichen Belastungen Polizeibeamte ausgesetzt sind.
Für uns alle war die Besichtigung der Polizei Kreisbehörde Siegen/Wittgenstein ein tolles Erlebnis.
Im Namen unserer CI-SHG möchte ich Herrn Bergmann und Herrn Weinhold für diesen schönen und informativen Nachmittag meinen herzlichen Dank aussprechen.

W.E. Wagner


Besuch der CI-SHG Südwestfalen in der Baumrain-Klinik Bad Berleburg

Die CI-SHG Südwestfalen war am 28. August 2010 zu einer Besichtigung der Baumrain-Klinik nach Bad Berleburg eingeladen worden, was wir sehr gerne angenommen haben. Am Eingang der Fachklinik für Orthopä­die, Trau­ma­tologie, Hör­störung, Tinnitus, Schwin­del und Innere Medizin wurden wir von Chefarzt Dr. Wolfgang Pollinger und Audiotherapeut Peter Dieler ganz herzlich begrüßt und willkommen geheißen. Dr. Pollinger erklärte uns die einzelnen Behandlungsräume und stellte das Therapiekonzept für die verschiedenen Hörschädigungen vor.

 

 


Die Besichtigung begann mit den neuen Behandlungsräumen von HNO-Arzt Dr. Behrooz Eghlimi, der in der Baumrain-Klinik seine neue Praxis eröffnet. Dann ging es weiter zu den orthopädischen Therapieräumen. Auch in der Klinikküche und den Speisesälen durften wir uns umschauen.

 

 

Zur Kaffeezeit wurden wir in einem der vielen Gruppenräume mit Kaffee und Kuchen bewirtet. In der folgenden Diskussionsrunde stellten sich Dr. Wolfgang Pollinger und Peter Dieler gerne unseren vielen Fragen. Sie sprachen auch davon, dass in der Baumrain-Klinik wieder eine CI-Reha-Abteilung in Erwägung gezogen wird.

 

Nach der Informationsrunde (gut zwei Stunden) setzten wir die Besichtigung fort. Auch die Behandlungszimmer der Audiologie, die Hörakustikräume für die Gruppentherapie und Vortragsräume der Klinik wurden uns vorgestellt. Zum Abschied durften wir von der Dachterrasse bei sonnigem Wetter unsere Blicke über das schöne Wittgensteiner Land schweifen lassen.

 

 

Für die informativen Gespräche und die gute Führung bedanken wir uns recht herzlich bei Dr. W. Pollinger und Peter Dieler. Es war für unsere Gruppe ein sehr schöner und informativer Samstagnachmittag.

W. Eckhard Wagner
KreuztalCI-SHG-Südwestfalen

 

 

 

 

Mein langer Weg zum 2.CI

Jeder hörbeeinträchtigte Mensch trägt eine eigene, dennoch ähnliche Geschichte.

1972, im 22. Lebensjahr legte ich als normal Hörende mein Staatsexamen als Krankenschwester ab. Schon bald musste ich bei Gesprächen im kleinen Kreis immer wieder nachfragen. Allerdings verlief die Kommunikation mit Kollegen und Ärzten „problemlos“, war doch die Ansprache vom direkten Gegenüber und nur von einer Person aus gegangen, bei Visite und Gespräch mit Patienten. Von Hörbeeinträchtigung war noch keine Rede.


Zehn Jahre später gab es eine Episode. Während eines Museumsbesuches bat ich die führende Dame um Wiederholung des Gesagten weil ich „nicht verstanden habe.“ Sie fragte daraufhin meinen Mann, ob ich Ausländerin sei. 1985 bei einem HNO-Arztbesuch mit

anderen Problemen vorstellig, erkannte der Arzt als Zufallsdiagnose meinen Hörschaden. Ich fühlte mich überrumpelt mit der Diagnose mittelgradig beeinträchtigt zu sein. In Hinsicht auf eine spätere berufliche Tätigkeit verordnete er mir zwei Hörgeräte, ansonsten wäre nur ein Ohr versorgt worden.

Das Eingewöhnen war katastrophal, hörte wie vom Tonband Gesprochenes. Bei Elternsprechtagen waren die Hörsysteme von Vorteil, doch danach nahm ich sie wieder ab bis zur nächsten Versammlung. Den Fernsehton verstand ich bei unmittelbarer Nähe zum Mikrofon. Der Wiedereinstieg ins Berufsleben zwang mich nun zum ständigen Tragen beider Geräte. Zum Blutdruckmessen nahm ich sie ab, sonst hätte das Stethoskop keinen Platz im Ohr gehabt. Bei anschließendem Gespräch mit dem Patienten sprach mein Gegenüber plötzlich nicht mehr im normalen Wortlaut, sondern abgehackt das so genannte „Ausländerdeutsch.“
Benötigte ich einen Arzt, fragte dieser aus einigen Metern Entfernung schon nach dem Grund meines Anliegens. (Reha-Klinik Bad Laasphe) Nach vier Jahren wechselte ich zur Rehaklinik mit Abteilung für Hörgeschädigte nach Bad Berleburg. Hier war ich eine Betroffene unter vielen, auch hörgeschädigte Mitarbeiter gab es. Die Akzeptanz uns „Geschädigten“ gegenüber war wohltuend. Der Tausch des Arbeitsplatzes waren fünf Minuten Fußweg gegen zwanzig Minuten Autofahrt, dennoch hielt ich achtzehn Jahre bis zur Berentung aus.

1999 erfuhr ich durch den DSB-Report und die Sendung „Sehen statt hören“ vom teilimplantierbaren Hörgerät. Eine chronische Otitis externa veranlasste mich zur Überlegung einer Operation. Mein Hörstatus verlief nur langsam progredient. Nach gründlicher Voruntersuchung in der MHH erhielt ich auf Studienbasis das vorgesehene Implantat. Leider war der Erfolg gering, das Verstehen nach jeder Optimierung hielt nur wenige Wochen an, das störende Rückkopplungspfeifen meldete sich genauso oft wie mit konventionellen Hörgeräten. Eine Infektion veranlasste die Explantation im gleichen Jahr. Ich wollte den Erfolg und wurde 13 Monate später reimplantiert.

Fast 6 Jahre war das Gefühl wie unter einer Glasglocke zu leben entschwunden, bis es zum Ausfall des Implantates kam. Jetzt begleiteten mich Scheuklappen, privat wie beruflich. Auf dem Arbeitsplatz wurde die Telefonanlage umgestellt, die Mitarbeiter wurden verpflichtet das Decttelefon, womit wir immer und überall erreichbar sind, zu tragen. Bisher konnte ich mit meinen, durch das Integrationsamt bewilligten Spezialtelefone gut arbeiten. Mit dem Decttelefon musste ich hausinterne Gespräche auf dem Festnetz zurückrufen. Ferngespräche leitete ich an Kollegen auf anderer Station weiter, die oft nichts damit anfangen konnten, weil ja ich der gewünschte Gesprächspartner war.

Leider wurde vorab hörgeschädigtes Personal nicht berücksichtigt. Ein Jahr dauerte dieser Stress. Unser Audiotherapeut Peter D. gab nicht auf, opferte viel Zeit, Telefonate, - Recherche nach Lösung dieses Problems. Ein modifiziertes Headset, gekoppelt mit MikroLink und Decttelefon war die ersehnte Lösung.
Mit meinem alten konventionellen Hörgerät war kein Verstehen mehr. Mit dem „guten Ohr“ verstand ich nur noch mit zugeschaltetem Mikrolink. Ich war „Grenzfall“ für ein CI. Erfahrungen mit CI-Patienten summierten sich während meiner Arbeit in der Baumrainklinik. 2007 wurde ich in der MHH implantiert. Der Erfolg war immens, die Reha - Maßnahme in Bad Nauheim die Krönung. Auch für meine Kollegen wurde das Miteinander nicht mehr so stressig.

Allmählich verschlechterte sich das „gute Ohr“, verstand mit diesem allein nur nach mehrmaligem Wiederholen. Zum CI zugeschaltet, war zwar mehr „Raum“, ein besserer Klang da, aber das Gehörte klang mehrstimmig. Sang ich vor mich hin, war ich mein eigener Chor. Mit der Zeit war dieses Hören im Gespräch nicht mehr zu ertragen. 2008 stellte ich den Antrag für das 2. CI. Nach Ablehnung und Hilfestellung durch Herrn Egid N. des HCIG - Beraterteams, Einsatz der verantwortlichen Ärzte, Verfassen der gewünschten Berichte durch meine Hörgeräteakustikerin und etlicher eigenen Schreiben mit dem Kostenträger legte ich mir nach einem Jahr selbst eine Frist von einem weiteren Jahr Wartezeit, um wieder aktiv zu werden. Von anderen CI - Trägern erfuhr ich, dass sie nach Antragstellung nicht „ständig“ nachfragen sollten und sie bis 2 Jahre warten mussten.

Ich kontaktierte meinen Rechtsschutz, der auf Abwarten verwies.

Auf meine Nachfrage im HZH Hannover bekam ich unmittelbar Bescheid, dass die Kostenübernahme vorliegt. Der OP-Termin wurde vereinbart.
Ein Stöbern in meiner Patientenakte ließ mich staunen, dass die Kostenzusage schon im September 2009 vorlag, adressiert an mich mit zum Teil falscher Adresse. Dieses Schreiben habe ich nie erhalten. Meinen Umzug vom August 2009 meldete ich korrekt an alle wichtigen Stellen. Postnachsendeauftrag selbstverständlich.
Im HZH gab es wohl ein sehr tüchtiger Mitarbeiter, der „unnütze“ Schreiben in Akten einheftete, um für andere Arbeit zu reduzieren.

Nach der Implantation im Oktober kam es zum Vestibularisausfall, musste wiederholt zur Behandlung in die MHH und mit guter Prognose entlassen. Nach 6 Wochen war Autofahren wieder möglich. Ein Schwankschwindel ist immer noch vorhanden. Zum CI kam ein oft wiederkehrender, extremer Tinnitus, wie ein immer lauter werdendes bedrohliches Rauschen, hinzu, - auf der alten Seite, bzw. irgendwo im Kopf, ein fast ständiges monotones Geräusch, mit und ohne Sprachprozessor. Hoffnung auf weitere Linderung gebe ich nicht auf.

Die stationäre 5-Tage-Anpassung des Sprachprozessors war von Vorteil, weil täglich nachjustiert wurde, - bis heute keine weitere Anpassung nötig. Der Hör- und Versteherfolg mit 2. CI ist enorm, „Raum mit Volumen!“

Wäre ich im September 2009 implantiert worden, hätte ich den Renteneintritt sicher nicht so sehr herbeigesehnt. Gelernt habe ich aus dieser Erfahrung, wie auch Herr Dr. N. sagt: „Nachfragen, immer wieder nachfragen.“ Bescheidenheit und Zurückhaltung führt nicht zum Erfolg.

Gaby Horn
Februar 2011

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